Arthrogen (vom Gelenk selber augehend)
Subluxation, Diskusprolaps, Arthrose, Arthritis, Anomalien, Trauma, Tumor
Myogen (Muskulatur betreffend) durch Daueraktivität der Muskulatur (z.B. Stressabbau-System), Bruxismus (Zähneknirrschen), chronische, rsp. akute Überlastung, Okklusionsstörungen (Zahnkontakte), längere Mundöffnung (Zahnbehandlung)
Psychogen z.B. Stress, seelische Verfassung, emotionale Konfliktsituationen
Hormonell
Zentralneurogen durch Hirnnervenerkrankungen
Craniogen, z.B. Knochenerkrankungen
Habituell, sog. Parafunktionen wie: exzessives Kaugummikauen, Zungenpressen, Bruxismus, Zähne zusammen beissen, Atmen mit offenem Mund, Saugen und Lutschen, Nägel-/Bleistiftkauen, Pfeife rauchen, Lippenbeissen, unphysiologische Schlafstellung
Vertebragen (von Halswirbelgelenken ausgehend),
es besteht ein enger Zusammenhang zwischen Kiefergelenkbeschwerden und der Haltung (z.B. Skoliosen, Kopfvorschub etc.)
("Wer lacht, knirrscht nicht")
Es ist unbestritten, dass verschiedene Formen der Physiotherapie nachhaltige Verbesserungen bei craniomandibulären Dysfunktionen erzielen. Dazu gehören die manuelle Therapie, Elektrotherapie, Biofeedback, Enrtspannung, aktive und passive Kieferbewegungen, manuelle Therapie, Haltungskorrektur, Aufklärung, Information, manuelle Lymphdrainage etc.
Andere Disziplinen sind die Osteopathische Medizin (z.B. CranioSacrale Therapie) und die Akupunktur.
Daneben helfen Schienen bei Bruxismus (Michigan Schiene) und nicht zuletzt chirurgische Eingriffe bei Verschluss-Störungen.