Physiotherapie Heiniger
Gubelhangstrasse 22, 8050 Zürich-Oerlikon
Tel. +41 44 302 89 88

Weichteiltechnik

 

 

Die Behandlung der Weichteile, d.h. der Muskulatur, Sehnen, des Bindegewebes, der Haut, der Nerven, Gefässe u.ä. stellt zu Beginn der Therapie einen zentralen Stellenwert dar. Es gibt zahlreiche Techniken, die alle versuchen, eine Normalisierung von beschädigter Funktion und eine Anregung, der vom Schöpfer in den Körper gelegten Selbstheilungskräfte, zu erreichen. Im Wesentlichen haben die verschiedenen Massagetechniken folgende

 

Wirkungen 

 

 

  • sichtbar wird eine verbesserte Durchblutung erzielt.
  • Verklebungen in der Haut und Muskulatur, z.B. durch Narben, werden gelöst. 
  • Durch die reaktiv entspannende Wirkung von Weichteiltechniken braucht man weniger Schmerz- oder Beruhigungsmittel. Dies wird dadurch erreicht, indem die Konzentration an Dopamin, Epinephrin, Norepinephrin, Serotonin (stimmungsverändernde Wirkung sowie Anhebung der Schwelle für Schmerz) im Blut erhöht ist (T. Field 2000).
  • Massage hemmt eine sympathische Erregung (d.h. den Teil des vegetativen Nervensystems, der für Bereitstellung von Organsystemen für Aktivität zuständig ist), wenn sie länger als 30 Minuten dauert.
  • Erwiesenermassen wird durch regelmässige Massagen die Tätigkeit des Autoimmunsystems verbessert.
  • Stimulation heisst auch, dass in Kombination mit gymnastischen Übungen das Körpergefühl verbessert wird.

 

Zu Beginn kann eine Zunahme von Beschwerden der Fall sein. Diese müssen mit dem Therapeuten besprochen werden.

 

Klassische, schwedische Massage


Streichungen, Reibungen, Knetung, Klopfung, Vibrationen/Schüttelungen

 

Bindegwebsmassage


Mit dieser Methode kann der Therapeut die Wechselwirkung zwischen Haut und inneren Organen mit gezielten Strichen im Bindegewebe beeinflussen.

Jedem inneren Organ ist durch nervliche Verbindung
(kutiviszeraler = Haut – inneres Organ, rsp. viszerokutaner Reflex = inneres Organ-Haut) eine Hautzone am Rücken zugeordnet, die bei Dysfunktion des Organs (Herz, Lunge, Organe des Verdauungssystems und Urogenitalbereiches) eine sicht- und tastbare Quellung und/oder Einziehung in einem ganz bestimmten Areal der Haut ergeben. Dieses Wissen kann zur Diagnostik als auch zur Behandlung verwendet werden.